A. Beck

A. Beck

Konzept
 
Der Bedeutung meines Kunstwollens ist das Hinterfragen und deren Neuinterpretation und Verwandlung. Es geht nicht darum , in guter Barock-Manier die Wirklichkeit möglichst naturgetreu nachzuformen. Zum einen ist da die Technik, das Malen um des Malens willen. So wie im Zyklus „Barock“ – das Verständnis zu erlangen, wie sich die aktuale Präsenz erfahrbar machen lässt. Zum anderen will ich die Seele des Bildes in eine zeitgenössische Position transportieren, damit sie sich mir erschließt.
 
Ein Mittel ist das Herangehen in einem trotzigen, frechen und unbequemen Duktus. Das wirkt oft provokant, erschließt aber das Objekt unbeeindruckt. Neu- und Umschöpfungen sind deshalb anmaßend, weil ich nicht alleine in meiner Kunst auf Distanz gehe. Auch die Wirklichkeit scheint hierdurch entrückt.
 
Ich verstehe meine Kunst als eine Synthese von Neuschöpfung und Verarbeitung, nehme die unterschiedlichen Vibartionen auf und verdichte sie in meinen Bildern zu einer Vision.
 
Jedes neue Kunstwerk ist ein Zitat und eingebunden in einen künstlerischen Verweisungszusammenhang. Zitate definieren sich über den Unterschied zu seinem Ursprung, dem Original, das sie zitieren. Ich bearbeite die Unterscheidung von Original und Kopie und mache den künstlerischen Verweisungszusammenhang sichtbar, um klarer fassbar zu machen, was Kunst auszeichnet – jedoch nicht ohne eine Transformation einzuführen. Dadurch entsteht eine innovative Bildwirkung, die ein wechselseitiges Verhältnis von Bild und Betrachter befördert. Die Auseinandersetzung mit der Barock-Malerei und ihrem besonderen Stimmungsgehalt ergeben einen spannungsvollen Kontrast zu meinen früheren Werken.
 
Obwohl Arbeiten aus dem Zyklus auf den ersten Blick zum Teil abstrakt anmuten, enthalten die Titel der Bilder Momente des Ironisch, Zynischen, Lyrischen, Poetischen und Absurden. Sie sollen eine leichte Verwirrung schaffen, sind ein Metakonstrukt gegen den ersten oberflächlichen Blick. Die Titel versuchen den Betrachter in das Bild hineinzuziehen, lassen sie lachen, sich wundern – und nachdenken.
 
Vita
 

  • Andreas Beck
  • *21.11.64
  • Stuttgart
  • Fachhochschule Würzburg- Schweinfurt
  • Kommunikations-Design
  • Tätigkeiten: Kunst, Grafik, Online-Grafik, Illustration, Titelanimation, Compositing für TV und Kinofilm, Handwerk und vieles mehr

Ausstellungen (Auszug):

  • 1993: Teilname am Frankfurter AV-Festival “Diavisonen ’93”
  • 1994: Gemeindezentrum St. Augustin bei Bonn
  • 1994: Fachhochschule Würzburg
  • 2001: Klinikum rechts der Isar, München
  • 2003/4: MLP, Graf von Maldeghem-Palais, München
  • 2004: Schloss Fussberg, Gauting, In Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Gauting
  • 11.2004- 4.2005: Deutsche Bank, Wettersteinplatz
  • 2007: Der stille Glanz der Dinge, Kunstverein Gauting im Rathaus
  • 2008: Alles ist Eitel, Werk 3 Studios, Kultfabrik München
  • 2010: Musterfrau und Männer, München

Eine Auswahl an Kunstwerken von A. Beck finden Sie hier >>
 
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