Roland Olbeter

Roland Olbeter

Bühnenbildner und Roboterkünstler. Lebt und arbeitet seit 1986 in Barcelona.
 
Roland Olbeter absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Konzertviolinisten und Schiffsbauer, bevor er sich intensiv der Arbeit an Theater und Oper und der Realisierung von Klang- und Bewegungsinstallationen zuwandte.
 
Olbeters Werke zeichnen sich durch eine technische Raffinesse aus, die im Theater und der bildenden Kunst ihresgleichen sucht. Zusammen mit Franc Aleu und Pere Tantiñá war er Mitglied des Maat-Kollektivs. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Schaffung „unmöglicher Artefakte“. Gemeinsam mit anderen Künstlern realisierte er zahlreiche szenographische Projekte, z.B. im Rahmen der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona, und arbeitete u.a. mit Bigas Luna, Jaume Plensa, Alfred Arribas, Enric Miralles und Xavier Mariscal zusammen. Für La Fura dels Baus und Marcel·lí Antúnez entwarf er eine Reihe von Großprojekten.
 
Die von Michael Gross komponierte Kammeroper „Orlando Furioso“ für fünf Musikroboter und Sopran wurde von Roland Olbeter konzipiert und inszeniert.
 
Das Design des Themenpavillons OIKOS für die Weltausstellung 2008 in Saragossa stammt ebenfalls von Olbeter, der zurzeit mit Carlos Padrisa und Franc Aleuan an der Inszenierung der vier Opern von Richard Wagners “Ring der Nibelungen” arbeitet.
 
Aktuell ist Roland Olbeter mit einem automatischen Marionettentheater beschäftigt, das in einem Container zur Musik von Kats Chernin aufgeführt wird.
 
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